Mehr Kapazität für Innovation: Kannegiesser feiert Richtfest für neue Produktionshalle

Mit dem Richtfest für die neue Produktionshalle hat Kannegiesser einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg der Standorterweiterung gefeiert. Im Rahmen der Veranstaltung eröffnete Dr. Matthias Schopp, Geschäftsführer Technik bei Kannegiesser, das Richtfest mit einer Begrüßung und einem Überblick über das Projekt. Anschließend sprach Florian Röhrs, Geschäftsführer beim Generalunternehmer BREMER, über den bisherigen Projektverlauf und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Ein zentraler Moment des Richtfests war der traditionelle Richtspruch, vorgetragen von Hans-Joachim Kreß, Projektleiter beim Generalunternehmer BREMER, der den Neubau symbolisch segnete. Zum Abschluss des offiziellen Teils lud Dr. Matthias Schopp die Gäste ein, das Buffet zu eröffnen und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Von der Stadt Vlotho war Michael Fißmer, Fachdienstleitung Planen-Bauen-Umwelt, vertreten.

Die neue Halle entsteht in direkter Nähe zu den bestehenden Gebäuden am Hauptsitz. Sie wird rund 6.000 Quadratmeter Produktionsfläche sowie zusätzliche Bürobereiche umfassen und ist auf energieeffiziente Nutzung ausgelegt: Photovoltaik auf dem Dach und eine Bauweise nach modernen Effizienzstandards sollen den künftigen Ressourcenverbrauch deutlich reduzieren.

„Mit dem Ausbau in Vlotho schaffen wir Raum für weiteres Wachstum und verbessern zugleich unsere internen Abläufe“, erklärt Tina Kannegiesser, Inhaberin. „Es ist ein bewusstes Signal, hier am Standort weiter zu investieren und unsere Position langfristig zu stärken.“ Während Teile des Wettbewerbs Produktionskapazitäten ins Ausland verlagern, setzt Kannegiesser weiterhin auf seine Werke in Deutschland, Großbritannien und den USA und entwickelt diese gezielt weiter.

Weltweit beschäftigt Kannegiesser über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 1.000 davon am Hauptsitz in Vlotho. Damit gehört das Unternehmen zu den großen Arbeitgebern der Region und wächst weiter. Schon heute bietet Kannegiesser vielfältige technisch anspruchsvolle und zukunftsorientierte Aufgaben, beispielsweise in Entwicklung, Software und Produktion. Der Ausbau eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, moderne Technologien, Robotik und digital vernetzte Fertigungsprozesse weiter voranzutreiben.

„Mit der neuen Halle schaffen wir die Voraussetzungen, um Entwicklung, Konstruktion und Produktion noch enger zu verzahnen“, sagt Dr. Matthias Schopp, Geschäftsführer Technik. „Die räumliche Nähe wird Prozesse effizienter machen und die Umsetzung unserer Projekte weiter beschleunigen.“

Die Fertigstellung der Halle ist für das vierte Quartal geplant. Anschließend beginnt der schrittweise Umzug. Für Kannegiesser ist das Richtfest damit mehr als ein baulicher Fortschritt: Es ist ein klares Bekenntnis zur Region und zur langfristigen und kontinuierlichen Ausrichtung auf Innovation und Qualität.