Herbert Kannegiesser GmbH

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18.06.2014

Kannegiesser - Privatausstellung 2014

3.500 Gäste aus 52 Nationen besuchten die knapp einwöchige Kannegiesser-Messe in der Nähe von Vlotho.

"Diese Zahlen liegen geringfügig über denen unserer vorhergegangenen Messe im Jahr 2010", erklärte Vertriebsleiter Lars Blechschmidt. Es sei allerdings dieses Mal auffällig gewesen, dass ein recht hoher Anteil der Gäste sich jeweils zwei Tage für das Durcharbeiten der Messe Zeit genommen hatten.

Allgemein ist die Branche weltweit auf der Suche nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, vor allem durch Erhöhung der Produktivität, die unmittelbar in die Absenkung der Stückkosten einfließt. Gleichzeitig müsse man zunehmend mit einer immer größer werdenden Vielfalt an Artikeln rechnen, und dies aufgrund zunehmender Konkurrenz bei stabiler und guter Qualität.

Besonders auffällig auf der Messe war die Verknüpfung von Maschinentechnik mit Logistik und Verfahrenstechnik. Wie in anderen Branchen auch, so wächst auch bei den Textilen Dienstleistern der Zwang zu ganzheitlichen Lösungen und dies bedeutet besonders die Verknüpfung von Waren- und Informationsfluss. Diese Synchronisation ist nicht nur eine Aufgabe für entsprechende Anzeigen, sondern verlangt effektive Steuerungsprozesse. Nur ein verstetigter Warenfluss ohne dauernde Unterbrechungen kann Produktivitäten auf einem guten Niveau halten. Ein solcher Warenfluss lässt sich durch halb- oder vollautomatische Möglichkeiten sicherstellen. Dabei spielen neuartige Sortierstände mit über eine Datenbank koordinierten Warenabrufen eine besondere Rolle.

Mit dem System "Auto Control" besitzt Kannegiesser ein durchgängiges Steuerungs- und Software Konzept, welches wichtige Grundlage für die sogenannte Smart Laundry ist, also die sich selbst steuernde Wäscherei bzw. Maschinengruppe. Die Smart Laundry wurde als Gesamtkonzept und in der Vorführung von Maschinengruppen demonstriert.

Im Bereich der Maschinentechnik fiel die ingenieurmäßige Perfektionierung besonders auf. Ein Schwerpunkt lag auf ergonomischer Optimierung, die künftig zentrale Bedeutung erhalten wird. An etlichen praktischen Beispielen konnten die Besucher die neuen ergonomischen Lösungen selbst studieren und auch praktizieren.

Ein weiteres wichtiges Thema in der Maschinentechnik war die weitere Verbesserung in der Verwendung hochwertiger Komponenten und zu diesem Themenkomplex gehörte auch die Vorführung des immer häufiger praktizierten Teleservice.

Die Reduzierung von Nebenzeiten spielte bei allen Maschinen eine wichtige Rolle und war beispielsweise besonders auch in der weiterentwickelten Eingabe- und Zuführtechnik von Flachwäsche zu beobachten.

Ein weiteres durchgängiges Thema war das Ressourcen Management. Das vorhandene Einsparungspotential an Energie, Wasser und Chemie wurde verdeutlicht und demonstriert. Spezial-Tanksysteme waren zu besichtigen und mit den Waschmaschinen zu Gesamtsystemen verknüpft.

Einer der abschließenden Kommentare von Firmeninhaber Martin Kannegiesser war: "Der permanente Dialog zwischen Anwendern und Lieferanten von Technik wird die künftigen Maßstäbe setzen und dabei ist ein ganzheitlicher Ansatz gefragt, wie dies in vielen anderen Branchen inzwischen auch üblich ist. Die Durchgängigkeit der Konzepte in Maschinentechnik und Logistik wird auch über die künftige Wettbewerbsfähigkeit Textiler Dienstleister entscheiden. Wir alle haben durch diese Woche des intensiven Gedankenaustausches viel voneinander gelernt."


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